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Hebamme
Wie sie Mutter und Kind während der Geburt betreut
Die Hebamme
betreut die junge Mutter normalerweise von der Minute der Ankunft
in der Klinik bis zum Ende der Geburt. Sie macht die ersten Untersuchungen,
um zu sehen, wie weit die Geburt im Gange ist, und sie bereitet
die Frau auf die Entbindung vor. Sie beobachtet, ob die Mutter richtig
atmet, ob sie sich auch während der Wehen entspannt. Stellt
die Hebamme Unregelmäßigkeiten fest, die
zu einer Risikogeburt führen könnten, ruft sie sofort
den Arzt. Wird die Frau aber schon mit einem Risikobefund in die
Klinik eingeliefert, so überwachen grundsätzlich Arzt
und Hebamme gemeinsam die Geburt. Wenn das Baby da ist, zeigt die
Hebamme Vätern, die bei der Geburt dabei waren, wie das Kind
jetzt versorgt wird. Sie bereitet das Durchtrennen der Nabelschnur
vor, saugt Schleim und Fruchtwasser aus Rachen und Nase des Kindes
ab und prüft noch vor dem Arzt Atmung, Hautfarbe und Muskeltones
des Neugeborenen.
Hebammen sind nicht nur für die Geburtshilfe ausgebildet: Sie
beherrschen außerdem noch die Pflege des Neugeborenen und
der Frau im Wochenbett. Sie sind auch befähigt, Kurse in Geburtsvorbereitung
zu erteilen. Bei Hausentbindungen besuchen sie Mutter und Kind täglich.
Auskünfte über freiberufliche Hebammen in ganz Österreich
gibt das Hebammenzentrum, Lazarettgasse 6, 1090 Wien, Tel. 01/408
80 22. |
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